Was den Campus bewegt

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Und nun für euch ein paar Songs mit etwas komplexerem Inhalt!“ ruft er ins Mikro, legt Manfred Manns „Do wha diddy“ auf und springt auf und ab. Dass Freimut Löser im echten Leben kein DJ ist, sondern eigentlich Dekan der Philologisch-Historischen Fakultät, merkt man ihm in dieser Nacht kaum an. Auch Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Dekan der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, legt sich ins Zeug. Seit langem hat das SCHAF wohl keine so guten DJs mehr gesehen. Die Phil-Party, die von den Studierendenräten Phil.-Hist. und Phil.-Soz. organisiert wurde, kann als absoluter Erfolg verbucht werden!

Auf der Phil.-Hist. Vollversammlung vom vergangenen Montag sagte Valentin Magg, 2.Fakultätsrat, sowie Mitglied der „Studienvergabe-„ und „Raum- und Strukturenkommission“, dass es den StuRas wichtig sei, das studentische Leben an der Universität zu fördern. Doch nicht nur Partys und O-Phasen liegen den 10 StuRa-Vertretern, die sich aus 7 Studierenden der Lehramtsliste und 3 Studierenden der LuSt (Liste unabhängiger Studierender) zusammensetzen, am Herzen.

Philipp

Spiegelsberger, 1.Fakultätsrat, sowie Mitglied der „Studienvergabe-“ und „LuStkommission“ (Lehre und Studium), betonte, dass es ihnen vor allem darum ginge, eine Schnittstelle für Studierende, Fachschaften, Dozenten und Dekane zu sein. Aus diesem Grund hatte er auch Prof. Dr. Lothar Schilling, Studiendekan der Philologisch-Historischen Fakultät, eingeladen, um über die Entwicklung von STUDIS und Digicampus zu berichten. Beide Plattformen sollen langfristig gesehen miteinander verknüpft werden, um eine benutzerfreundlichere Bedienoberfläche zu schaffen. Wichtig sei dabei die Abschaffung komplizierter Signaturen zugunsten von Textbeschreibungen, die sich auf ein Modul beziehen. Bereits jetzt gilt für Erstsemester und Studienfachwechsler der Grundsatz 1 Modul – 1 Prüfung. Für Studiengänge mit komplexeren Modulen gebe es dann eine Art Transcript of Records, welches die Leistungen aus bestimmten Fachbereichen hervorhebe, was für Bewerbungen von Vorteil sei.

Wichtige Tagesordnungspunkte für Studiengebühren-Zahler: Corinna Höckesfeld, Mitglied der Baukommission, berichtete, dass der Ergänzungsbau von Phil.-Hist., Phil.-Soz. und KThF, welcher sich hinter dem Bauamt befindet, möglicherweise im Frühjahr 2014 bezugsfertig sei. Des Weiteren informierte Spiegelsberger darüber, welche Posten

aus der letzten Zuweisung von 726.281,63€ des Kanzlers vom 20.12.2012 verteilt wurden. In den letzten zwei Jahren hat der StuRa dafür gesorgt, dass wichtige Stellen
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verstetigt werden konnten, die die Fächervielfalt an der Uni gewährleisten, d.h. Kernstellen langfristig finanzieren zu können, die nötig sind, um einen Lehrstuhl aufrecht zu erhalten. Damit sprach Spiegelsberger eines der wichtigsten Probleme an, die derzeit im Zuge des Volksbegehrens kursieren.

Bereits auf der Podiumsdiskussion vom vergangenen Mittwoch, dem 16.01., wurde lang und breit darüber diskutiert, wie eine Kompensation der Studiengebühren, sollten diese abgeschafft werden, möglich wäre. Derzeit werden 20% der Dozentenstellen und 50% der Angestellten des Akademischen Auslandsamts aus Studiengebühren finanziert. Ob diese Stellen über den 30.09. hinaus verlängert werden können, ist noch unklar. An dieser Stelle soll nochmals ausdrücklich

betont werden, dass dieser hohe Prozentsatz nicht mehr als „Verbesserung der Lehre“ gesehen werden kann, sondern eindeutig zum „Erhalt der Lehre“ beiträgt, was gegen die Bedingungen des Einsatzes von Studiengebühren spricht. Aus diesem Grund wäre eine zukünftige Kompensationsleistung von Seiten des bayerischen Staates eine schon längst überfällige.

Prof. Dr. Axel Tuma, Vizepräsident der Universität Augsburg, stellte klar, dass er die Abschaffung der Studiengebühren nur dann für sinnvoll erachte, wenn es eine schriftliche Bestätigung für die Leistung von Kompensationszahlungen von Seiten des Ministeriums gebe. Gleichzeitig betonte er, dass es vor der Einführung der Studiengebühren an der Universität wesentlich schlechter ausgesehen habe, was Kevin Ansorg, studentischer Vertreter in der EULe (erweiterte Universitätsleitung), dahingehend widerlegte, dass die finanzielle Situation an der Universität seit 2007 nur deshalb so gut funktioniere, weil die Studierenden an der Finanzenverteilung beteiligt seien. Damit wurde ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: die Partizipation der Studierenden.

Auf der Podiumsdiskussion hatte Dr.Volker Ulrich (CDU) verlauten lassen, dass die Partizipation nicht wegfallen dürfe, nur weil der Freistaat Bayern in Zukunft die Finanzierung übernehmen werde. Ob es sich dabei um ein leeres Wahlversprechen handelt, sei dahingestellt. Von Seiten des Publikums wurde eingeworfen,

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dass es für eine sichere Partizipation eine verfasste Studierendenschaft brauche, die es in Bayern leider nicht gibt. Auf der Vollversammlung merkte Spiegelsberger an, dass die derzeitige Stimmung im Konvent und in der Universitätsleitung eher negativ sei, was die studentische Mitbestimmung nach Abschaffung der Studiengebühren anbelange. Jedoch erarbeite man gerade mit den Dekanen ein gemeinsames Konzept, wie die Mitbestimmung weiterhin funktionieren könne. Und auch wenn der Großteil die Partizipation für unwichtig halte, so würden wenigstens Einzelne weiterhin darum kämpfen, versprach Spiegelsberger.

Bis auf Prof. Dr. Georg Barfuß (FDP), der auf der Podiumsdiskussion äußerte, dass er ein Volksbegehren nur dann für sinnvoll erachte, wenn es eine gesamte Bildungsreform beinhalte (warum die FDP dahingehend bisher nicht selbst gehandelt hatte, konnte er nicht beantworten), schien der Grundtenor aller Politiker für die Abschaffung der Studiengebühren (Dr. Linus Förster, SPD, und Christine Kamm, Die Grünen, waren am nächsten Tag auch auf der Demonstration für das Volksbegehren zugegen). In Anbetracht dessen, dass immer mehr essentielle Ausgaben aus den Studiengebühren getätigt werden, obwohl diese der Finanzierung durch den Staat obliegen, erscheint die Abschaffung der Gebühren eine absolute Notwendigkeit. Jeder Studierende, auch wenn er von den Beiträgen befreit ist, sollte sich ernsthaft Gedanken machen, das Volksbegehren zu unterzeichnen, um einen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit zu liefern. Im Übrigen besteht diese Möglichkeit auch für all jene, die in Bayern nur ihren Zweitwohnsitz angemeldet haben. Bis diesen Freitag kann zwischen 11.00 und 14.00Uhr in der Mensa ein Eintragungsschein beim AStA ausgefüllt werden, so dass man bis zum 30.01. auf jeden Fall einen Wahlschein für das Volksbegehren erhält. Also dann, ab zum Unterzeichnen!