Mi vida en Sevilla I: Im Namen des Erasmus

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Als ich vor zwei Monaten mein Auslandssemester in Sevilla begann, hatte ich eigentlich vor, eine locker-flockige Kolumne im Stile des französisch-spanischen Kultfilms L’auberge espagnole zu schreiben. Ein Loblieb an das entspannte Partyleben einer internationalen Wohngemeinschaft im sonnigen Süden. Ich könnte diese Kolumne wie geplant schreiben und dabei kultur- und sprachbedingte Verständigungsprobleme und Fernbeziehungen als die einzigen Schattenseiten eines Erasmus-Aufenthalts in Spanien darstellen. Ich möchte aber lieber zeigen, wozu der typische Erasmus-Student tatsächlich verkommen ist und fragen: Verehrter Erasmus von Rotterdam, was halten Sie davon, dass Ihr Name dafür verwendet wird?

Das Erasmus-Semester ist inzwischen ein geradezu obligatorisches Accessoire im modernen Lebenslauf. Man demonstriert dadurch seine interkulturellen Kompetenzen und

Sprachkenntnisse, sowie seine Weltoffenheit und seinen Wunsch nach einem spy cell phone free download vereinten Europa. Würde ich als Chefin der Personalabteilung eines begehrten Unternehmens das Erasmus-Semester in Südspanien im Lebenslauf eines Bewerbers entdecken, wäre das erste, was ich denken würde: dieser Mensch ist eine Saufnase.

Mein Problem ist nicht Spanien, beziehungsweise Andalusien oder Sevilla an sich. Ich bin verliebt in die Stadt mit ihren Orangenbäumen, den kleinen Gässchen mit den blumengeschmückten Gitterbalkonen, den großen Brücken, die über den breiten Fluss führen, und vor allem in die Fakultät, an der ich studiere, die sich würdevoll in der alten Tabakfabrik befindet.

Die Universidad de Sevilla hat über achtzigtausend Studierende, wovon mindestens ein Achtel Austauschstudenten sind. Gerade in Fächern wie spanischer Philologie fragt man sich

dementsprechend oft, wo eigentlich die ganzen spanischen Studenten abgeblieben sind. Entsprechend verbreitet sind die Erasmus-Partys, bei denen sich die ausländischen Studierenden zusammen mit dem einen oder anderen paarungswütigen Spanier versammeln um sich gemeinsam zu betrinken. Ich habe es mit diesen Parties mit gutem Willen und spy watch with mobile phone with bluetooth ohne Vorurteile versucht, aber bin kläglich gescheitert. Selbst mit noch so viel Alkohol halte ich es nicht aus. Spätestens nach dem zwanzigsten „Where are you from? Was studierst du? Was heißt Hallo, Tschüss und Scheiße auf deiner free download cell phone spy software Sprache?“ würde ich mich liebend gerne denjenigen, die ihren Alkoholkonsum nicht im Griff haben und hier reichlich vertreten sind, anschließen und
mich auf der überfüllten Toilette des Clubs übergeben. Bei unkoordiniertem Rumgehopse den ganzen Abend verschiedenen Menschen die gleichen oberflächlichen Fragen zu stellen hat für mich nichts mit kultureller Annäherung zu tun. Lieber Herr Erasmus, gibt es denn keine andere Möglichkeit, die Europäische http://viagraonline-4betterlife.com/ Gemeinschaft zu fördern als jeden Tag in seiner eigenen Kotze http://pharmacyonline4better.com/ aufzuwachen? Fühlen Sie sich mit Sätzen wie „Du kannst jetzt nicht schlafen gehen, du bist Erasmus“ oder „Du musst diesen Tequila trinken, du bist
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Erasmus“ wirklich angesprochen? Sie, der als Humanist doch auch für den freien Willen des Individuums steht?

Ich möchte das Programm für das Ihr Name, canada pharmacy school requirements veehrter Erasmus, steht, hier dennoch weder verallgemeinern noch verteufeln, schon alleine wegen der Finanzspritze, die das Stipendium neulich meinem Konto verpasst hat, sollte ich lieber ruhig sein. Ich mag die Idee von internationalen Partys und Multikulturalität, wenn man sie richtig angeht. Dennoch bin ich inzwischen von meiner typischen Erasmus-WG in einem Haus, das praktisch nur aus solchen is cialis sold over the counter bestand trotz großartiger Mitbewohner in das historische Stadtviertel Triana gezogen. Zusammen mit einem Freund und how to write a paper on globalization einer Freundin aus Brasilien, pfizer viagra price die zuvor meine Nachbarn waren, habe ich beschlossen, das internationale Studentenleben nur soweit zuzulassen, wie viagra com cialis es wirklich Freude und kulturellen Austausch bringt und wir haben diese neue WG gegründet. Mein neuer Mitbewohner zeigt mir demnach Bossa-Nova-Rhytmen auf der Gitarre, ich erzähle ihm von Brechts Theaterstücken und wir gehen gemeinsam auf Flamenco-Konzerte. So lernt man durchaus mehr über die cialis Kultur des jeweils anderen als durch Saufwettbewerbe, außerdem zeigen mir die hübschen Eigenarten der entspanneten brasilianischen Lebenweise, dass where can you buy viagra over the counter die Welt durchaus noch mehr umfasst als Europa.

Den Titel für die Kolumne, „Mi vida en Sevilla“, hatte ich bereits bevor ich ihr Konzept von lustig zu kritisch geändert habe, doch mir fällt auf, dass der Titel erst jetzt wirklich zutrifft, jetzt wo meine Nachbarn gewöhnliche spanische Bürger sind, davor hätte sie eher „Mi vida en el programa Erasmus“ heißen müssen. Jetzt wohne ich wirklich in Sevilla und online viagra kann mich einer, oder auch mehreren fremden Kulturen richtig und nicht nur betrunken und oberflächlich http://essaybuyersclub.com/ annähern. Und was diese best canada online pharmacy Kulturen nun tatsächlich ausmacht, werde ich in den bald folgenden Teilen meiner Kolumne berichten.