Gegen die Flucht der Motivation

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Das Semester läuft nun schon seit ein paar Wochen und auch das Arbeitspensum steigt. Zwar ist es bis zu den Prüfungen noch eine Weile hin, aber es häufen sich Referate, Essays und andere Vor- und Nachbereitungen der Kurse. Der eine oder andere sitzt vielleicht auch gerade an einer Hausarbeit, der Abschlussarbeit oder paukt für das Staatsexamen. Und wer kennt es nicht: die Motivation hat sich in irgendeinem abgelegenen Regal der Bibliothek versteckt. Anstatt produktiv zu sein, checkt man alle fünf Minuten, was es auf Facebook neues gibt, man spielt Online-Games oder fängt sogar an, die Wohnung zu putzen, nur um sich vor dem Lernen zu drücken. Mit diesen Tipps findet ihr eure Motivation wieder – oder hält sie davon ab, überhaupt erst zu fliehen.

1.) Kleine Ziele setzen

In dem Roman „Löcher“ von Louis Sachar müssen die Sträflinge im Bootcamp jeden Tag ein riesiges Loch graben, um während der stupiden Arbeit über ihr kriminelles Verhalten nachzudenken. Protagonist Stanley findet einen Weg, der ihn davor bewahrt, dabei den Verstand zu verlieren. Anstatt daran zu denken, wie groß das Loch noch werden muss, denkt er immer nur an die nächste Schaufel, die er aushebt. Genauso wird es auch euch erleichtern, wenn ihr euch für jeden Tag ein kleines, realistisches Ziel setzt, um vor dem immensen Berg an Arbeit nicht zu verzweifeln. Schreibt euch auf, an welchem Tag ihr welchen Text gelesen haben müsst, wie viele Seiten ihr pro Tag schreiben solltet oder welcher Gliederungspunkt wann bearbeitet werden muss – aber nur so viel, wie ihr wirklich schafft. Dann könnt ihr euch am Abend über den kleinen Erfolg freuen und seid für den nächsten Tag motiviert.

2.) Ordnung schaffen

Ein Genie findet sich zwar auch im Chaos zurecht, Ordnung kann aber doch sehr viel Zeit und Frust ersparen. Und wer erst einmal stundenlang in den Unterlagen wühlen muss, geht das Risiko ein, dass sich die scheue Motivation wieder ziemlich rasch unterm Tisch verkrümelt. Sorgt also dafür, dass alle Arbeitsmaterialen ordentlich abgeheftet sind. Auch im Laptop eine sinnvolle Ordnerstruktur
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anzulegen, wirkt Wunder.

3.) Hirn füttern

Ein voller Bauch studiert nicht gern, ein leerer aber schon gar nicht. Kaum jemand kann sich konzentrieren, wenn der Magen knurrt und ob man’s glaubt oder nicht, allein mit angestrengtem Denken kann man bis zu 1,5 Kalorien pro Minute verbrennen. Das Gehirn möchte also regelmäßig gefüttert werden, am liebsten mit Kohlenhydraten. Studentenfutter macht seinem Namen alle Ehre, weil es neben Energie auch noch viele nervenberuhigende Mineralstoffe liefert. Auch Bananen oder der berühmte Traubenzucker sind effizienter Brennstoff. Wer schnell müde wird, kann sich natürlich auch mit koffeinhaltigen Getränken fit halten, wobei wahrscheinlich jeder seine eigenen Präferenzen hat. Kaffee, Cola und Energy-Drinks sind die besten Freunde des Studenten. Auch der Inca-Geheimtipp Mate-Tee kann mit seiner sanften aber langanhaltenden Wirkung hilfreich sein.

4.) Biorhythmus beachten

Ob Frühaufsteher oder Nachteule – jeder hat seine Tageszeit, zu der er besonders produktiv ist. Hört auf euren Körper und findet heraus, wann ihr diese Phase habt. Routineaufgaben wie Kopieren, Unterlagen ordnen oder Haushaltsarbeiten können jetzt warten. Nutzt eure tägliche Power-Hour! Es ist übrigens völlig normal, dass ihr nicht mehrere Stunden am Stück perfekt konzentriert seid, aber ihr könnt euer Zeitmanagement verbessern, indem ihr auch die kleinen Verschnaufpausen effektiv nutzt. In denen könnt ihr zum Beispiel anfangen, die Hausarbeit schon mal zu formatieren oder dem Dozenten die versprochene E-Mail mit der fertigen Gliederung zu schicken.

5.) Für Ausgleich sorgen

So wie ihr die kleineren Pausen effizient nutzen könnt, ist es wichtig, in größeren Pausen komplett auszuspannen. In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist, aber wenn man nicht gerade Sport studiert, besteht oft das Risiko, dass man dem Körper nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt – und wenn der Körper schlecht drauf ist, macht er die arme Motivation manchmal so zur Schnecke, dass sie sich tagelang im Klo einschließt. Gönnt euch also trotz grauem Novemberwetter mal ein bisschen frische Luft und Bewegung. Egal, ob ihr nun eine Runde um den Uni-Teich spaziert, eine Spritztour mit dem Fahrrad startet oder sogar einen Abstecher in den Fitness-Raum vom Sportzentrum macht – eure Motivation wird es euch danken!

6.) An Wilhelm von Humboldt denken

“Soviel Welt als möglich in die eigene Person zu verwandeln, ist im höheren Sinn des Wortes Leben”, so der Humanist, der mit seinem Bildungsideal Geschichte schrieb. So tut man mit Bildung nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern wird auch ganz nebenbei zum Weltverbesserer. Denn laut Humboldt trägt jeder, der sich mit großen Menschheitsfragen auseinandersetzt, seinen Teil zu Frieden, Gerechtigkeit und dem Austausch der Kulturen bei. Außerdem wissen wir alle spätestens seit Big Bang Theory, dass es cool ist, ein Nerd – in welchem Fach auch immer – zu sein. Noch vor hundert Jahren hätte man uns Nerds als Gelehrte bezeichnet. Und uns darum beneidet, dass wir, statt auf dem Feld oder in der Fabrik zu arbeiten, all unsere Zeit unserer Bildung widmen dürfen.

7.) Belohnen nicht vergessen

Eigentlich genauso wichtig wie das Lernen selbst sind die Pausen – und der Feierabend. Der Hypothalamus, ein Teil des Gehirns, das unter anderem für die Verarbeitung neuer Informationen verantwortlich ist, arbeitet erwiesenermaßen in den Ruhephasen nach dem Lernen noch eine Weile lang genauso intensiv weiter. Außerdem ist die sensible Motivation weniger schnell eingeschnappt, wenn ihr sie mit schönen Aussichten beruhigt. Sollte sie doch einmal nörgeln, dann erinnert sie an die Belohnung, die winkt, wenn ihr euer Tagesziel erreicht habt. Zum Beispiel das leckere Abendessen, das Glas Wein mit guten Freunden oder der Kinofilm, den ihr euch später noch ansehen werdet. Denn nur wer bei Laune bleibt, schafft es, mit seiner Motivation eine langfristige Beziehung einzugehen.