Darum fragt, was die Uni für euch tut… Teil 1

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Der Frühling hat noch nicht mal begonnen und schon ist das Sommersemester zur Hälfte wieder vorbei. Plötzlich stellt man fest, dass man kein Erstsemester mehr ist, sondern der Abschluss kurz vor der Tür steht. Wer zum Teufel hat mich eigentlich mein ganzes Studium über begleitet, fragt sich der eine oder andere vielleicht… Nun, auch wenn ihre stete Hilfe im Stillen zu liegen scheint,

so sollte doch jeder den bunten Haufen kennen, der sich des Öfteren im Übergang vom Hörsaalzentrum zum Gebäude D tummelt. Da am kommenden Mittwoch wieder die Vollversammlung des aktuellen Semesters des StuRa Phil.-Hist. stattfindet, möchten wir ihm vorab schon mal ein Gesicht geben: Dafür haben wir die beiden Fakultätsräte, Philipp Spiegelsberger und Valentin Magg, für euch interviewt.

SKRIPT:Der Studierendenrat der Philologisch-Historischen Fakultät hat sich im letzten Semester besonders für die Abschaffung der Studiengebühren eingesetzt. Mit Erfolg, wie man sieht. Wie wichtig ist die Partizipation eines StuRas bei hochschulpolitischen Themen?

Valentin: Extrem wichtig! Der StuRa stellt die gewählte Vertretung der Studierendenschaft unserer Fakultät dar. Wir setzen uns deswegen dafür ein, dass die Interessen dieser auch durchgesetzt oder zumindest gehört werden. Stellungnahme zu tagespolitischen Themen und Inhalten, die den Universitätsalltag maßgeblich bestimmen, sind deswegen selbstverständlich. Was mir persönlich allerdings sehr am Herzen liegt, ist, dass der StuRa seine Bodenständigkeit und seinen Studierendenbezug nicht verliert. Aktionen wie die O-Phase, Bücherbasare, Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Aktionstag Bildung und der Initiativenstraße haben deswegen auch einen nicht zu verachtenden Stellenwert in unserer Arbeit.
Philipp: Darüber hinaus sind wir, als über eine Liste gewählte Vertreter, mit unserem Wahlprogramm eine Verpflichtung gegenüber unseren Wählern und Wählerinnen eingegangen. Deshalb ist die politische Partizipation der Studierendenräte von enormer Bedeutung. Die StuRas können Start- oder Vernetzungspunkte sein für studentische Initiativen, was wir stets auf den Vollversammlungen versuchen den Studierenden zu zeigen.

SKRIPT: Philipp, du bist schon sehr lange als Fakultätsrat tätig und hast jahrelange Erfahrungen, was die Durchsetzung studentischer Interessen in den Gremien angeht. Wie ist das für dich, Valentin, braucht es viel Erfahrung, um Entscheidungen mit den Dekanen zu diskutieren (z. B. über die Verteilung finanzieller Mittel) oder ist man sich meist einig?

Valentin: Es war am Anfang meiner Amtsperiode schon etwas einschüchternd. Aber wenn Philipp und ich in der Studienbeitragsvergabekommission – oder bald wohl eher Studienzuschussvergabekommission – sitzen, werfen wir nicht einfach nur mit Zahlen um uns. Wir stimmen in jeder Kommission grundsätzliche Dinge mit den anderen Mitgliedern im StuRa ab. Einerseits bekommt man dabei verschiedenste Sichtweisen, andererseits hat man auch die Möglichkeit, bei Uneinigkeit in der Kommission seine Rolle als Vertreter mit imperativem Mandat als Schutzschild zu nutzen. Allerdings ist das kaum nötig, da mit Herrn Prof. Löser und Herrn Prof. Schilling zwei Vertreter der Professorenschaft in diesem Gremium sitzen, die bisher immer auch auf die Meinung der Studierendenvertreter/innen eingegangen sind. Die Vergabe der Mittel erfolgt dann nach dem Prinzip der Belastungsfaktoren.

SKRIPT: Wie muss man sich solche Abstimmungen vorstellen?

Philipp: Grundsätzlich ist es so, dass wir als Kommission zuerst Kriterien aufstellen, die im Übrigen auch von allen Studierenden mitbestimmbar sind, die wir anschließend den Lehrstühlen übermitteln. Aufgrund dieser Kriterien können die Lehrstühle Anträge stellen. Diese werden bei unserem Fakultätsbeamten, Herrn Zaha, gesammelt und wir besprechen sie zunächst im Plenum des StuRas. Dort entscheiden wir dann mehrheitlich, welche Anträge wir annehmen und welche nicht. Mit diesem Auftrag gehen Valentin und ich dann wieder in die Kommission und dort verhandeln wir dann mit dem Dekan und dem Studiendekan darüber. Um die Willkür aus diesem Verfahren zu verbannen hat die Raum- und Strukturkommission dieser Fakultät vor zwei Jahren einen Plan entwickelt, wie durch eine Neuberechnung der Belastungsfaktoren, also der tatsächlichen Studierendenzahl pro Lehrstuhl, eine gerechte Verteilung

der Stellen erfolgen kann. Somit können wir aufgrund der Belastungsfaktoren die Stellen fair vergeben. Ich möchte auch betonen, dass die Kommission, von einer Entscheidung abgesehen, in den letzten beiden Jahren nur einstimmige Beschlüsse gefasst hat. Das zeugt nicht nur von einem sehr guten Verhältnis, sondern auch von der Gerechtigkeit des angewandten Verteilungssystems.

SKRIPT: Ihr vertretet die Interessen der Studierenden aber nicht nur an der Fakultät, sondern auch auf höherer Universitätsebene. Wie sieht das Verhältnis zu den Studierendenräten der anderen Fakultäten aus, bzw. wie gut funktioniert die Zusammenarbeit im Konvent?

Valentin: Schon lange existiert das Bild, es gäbe eine Art „Grabenkämpfe“ zwischen den Vertretern/innen der Phil-Fakultäten und den WiWis und Juras. Dies entspricht nicht wirklich der Wahrheit. Bei vielen grundlegenden Punkten sind wir uns durchaus einig. Schwierig wird es dann, wenn es an Themen geht, die einen eher polarisierenden Charakter haben: Während wir die Dinge schnell anpacken wollen,

gibt es dann andere, die den „Abwarten und Tee trinken“-Kurs fahren. Scheitert ein inhaltlich sehr sinnvoller Antrag an solchem Kleinkram, fragt man sich schon manchmal, wofür man jetzt seinen Mittwochabend in einer Diskussionsrunde ohne wirkliches Ergebnis verbracht hat.
Philipp: Das von Valentin angesprochene Vorurteil stammt noch aus Zeiten des Bildungsstreiks 2009, als eine Lagerbildung aus Besetzern/innen sowie Gegnern/innen der Besetzung entstand. Die meisten der im Konvent sitzenden Personen haben damit zwar nichts mehr zu tun, weshalb die Verständigung auf persönlicher Ebene eigentlich gut funktioniert, dennoch schaffen es leider immer noch einige wenige polemische Personen, ein grundsätzlich unangenehmes Arbeitsklima zu schaffen, welches auf diese alten Stereotypen rekurriert und so manche Abstimmung zu einer Farce verkommen lässt.

SKRIPT: Dafür scheint wenigstens die Beziehung zu den Fachschaften innerhalb der Fakultät umso besser zu sein… Wie gut ist denn diese Zusammenarbeit?

Philipp: Bis vor zwei Jahren waren StuRa und Fachschaften sich entweder spinnefeind oder führten einfach eine reine Koexistenz. Dies hat sich seitdem sehr zum Positiven entwickelt, auch wenn es immer noch nicht optimal läuft. Gerade weil sehr viele Leute, die in den letzten beiden Jahren in den StuRa gewählt wurden, aus Fachschaften kommen, haben wir uns

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eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit als Ziel gesetzt. Ich denke dieser beschrittene Weg braucht einfach noch etwas Zeit zur Etablierung. Dies gilt im Übrigen auch für den StuRa Phil.-Soz., mit dem wir seit zwei Jahren intensiv kooperieren, was in den gemeinsamen Sommerfesten und der Phil.-Party sichtbar wird.

SKRIPT: Oft hat man den Eindruck, die Kooperation funktioniert mit Fachschaften größerer Studiengänge (z. B.

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Germanistik) besser als mit kleineren…

Valentin: Ein wichtiges Thema! Da wir uns, wie Philipp schon angesprochen hat, in dieser Amtszeit auf die Fahne geschrieben haben, die Kommunikation mit und unter den Fachschaften unserer Fakultät weiter zu verbessern, wollten wir im Zuge dessen eine Art „Fachschaftstag“ veranstalten. Leider ist dieser nicht auf sonderlich viel Resonanz gestoßen. Aus dem Fachschaftstag wurde stattdessen eine kleine Fachschaftsweihnachtsfeier… Tatsächlich ist es schwieriger, die Vertreter der kleineren Studiengänge aktiv in unsere Arbeit mit einzubinden. Die großen Fachschaften, Germanistik, Anglistik und auch die Lehrämtler sind leichter zu erreichen, weil bei einer wesentlich größeren Mitgliederzahl meist eine Art Postbeauftragter ins Leben gerufen wurde.

SKRIPT: Wie könnt ihr den Fachschaften helfen, Probleme innerhalb des Studienganges zu lösen?

Valentin: Sobald die Fachschaften selber nicht mehr weiter wissen, schicken sie Studierende mit ihren Fragen zu uns. Wenn es Probleme mit Dozenten, mit Räumen, mit ausfallenden Kursen o. ä. gibt und die Fachschaft selber an einer Stelle auf Granit zu beißen scheint, können sie jederzeit zu uns kommen. Als gewählte Studierendenvertretung haben wir – wie oben angedeutet – noch ein paar Möglichkeiten mehr. Den Großteil der immensen anfallenden Arbeit erledigen die meisten Fachschaften aber souverän eigenständig, an dieser Stelle ein großes Lob und unseren Dank für das freiwillige! und ehrenamtliche! Engagement!

Der zweite Teil des Interviews folgt am Montag…