Die große Frage nach der Schuld

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K aroline hält dem Fremden einen roten, dick geflochtenen Galgenstrick entgegen. Der Name des Mannes ist Rabe cialis online Meier, einst war er Soldat. Jetzt sind seine Finger eingewickelt in weiße Mullbinden, die seine Wunden nicht ganz verdecken und die Blutungen nicht ganz zu stoppen vermögen. „Es gefällt Ihnen wirklich?“, fragt Karoline während sie den Fremden auf ihren langen Beinen in Lederleggins und Highheels umkreist. „Es heißt… das letzte Feuer.“ „Das letzte Feuer“ ist das erste Stück des noch jungen Theaterkollektivs ZeitSpiel, das im Sommersemester 2012 von den Komparatistikstudenten Christoph Zabel und Marco Milling gegründet wurde. Doch obwohl es ihr erstes Projekt ist, ist während der Aufführung in den Tiefen des Hoffmannkellers bei den Schauspielern keine Spur von Unsicherheit oder Aufregung zu sehen. Drei Abende, drei ausverkaufte Vorstellungen.

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Dabei ist das Theaterstück von pharmacy online Dea Loher keineswegs leicht zu inszenieren, selbst für geübte Regisseure nicht. Auch den Schauspielern verlangt das Drama, das sich mit dem Unfalltod des achtjährigen Edgars beschäftigt, einiges ab. Der Vater des kleinen Jungen quality generic cialis „spielt Lotto, um

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nicht zu gewinnen“, betrügt seine Frau mit der krebskranken Karoline. Edgars Mutter hört auf zu essen und verzweifelt an der psychischen Belastung, die an Alzheimer leidende Großmutter zu pflegen, die jeden Tag von Neuem an den Tod des Enkels erinnert werden muss und stets fragt: „Wo ist denn das Edgarchen?“ So gehen langsam alle Beteiligten am Tod des Jungen zugrunde –
Rabe, der einzige Zeuge des Unfalls, sticht sich unter Schmerzensschreien lange Nägel in die Finger. Der Kleinkriminelle Olaf, Mitverursacher des Unfalls, kann sein Zimmer nicht mehr verlassen und Polizistin Edna, die bei Olafs Verfolgung Edgar überfahren hat, verliert sich in Wahnvorstellungen. Immer wieder stellt sich die Frage: Wer hat Schuld an Edgars Tod?

Untermalt wird diese groteske Szenerie durch ein minimalistisches, aber tragendes Bühnenbild. Die drapierten Tücher wirken wie Spinnweben, welche die Fotos des kleinen Edgar nicht wieder loslassen und dafür sorgen, dass die Figuren dessen Tod niemals vergessen. Beim Szenenwechsel tanzt die demente Großmutter im Ballerinakostüm bei harten Bässen und Stroboskoplicht über die Bühne, der rote Strick baumelt als böses Omen von der cialis and lortab Decke, das die Zuschauer bereits erahnen lässt, dass dieses Stück wohl kein gutes Ende nehmen wird. Kein Wunder also, dass die Besucher des Hoffmannkellers die Aufführung mit Gänsehaut verlassen – was sicherlich nicht an den steinernen Wänden des Kellergewölbes, sondern an einer packenden Inszenierung liegt, die den Zuschauer nicht so schnell wieder loslässt.

Ihr wollt mehr erfahren über ZeitSpiel? Alles über die Anfänge des cialisonline-online4rx Theaterkollektivs könnt ihr → hier nachlesen!

Fotografie: Anja Rößling für Zebolon Foto & More