Darum fragt, was ihr für eure Uni tun könnt… Teil 2

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Im zweiten Teil unseres Interviews gehen wir mit Philipp Spiegelsberger und Valentin Magg, den beiden Fakultätsräten des Studierendenrats der Philologisch-Historischen Fakultät, noch ein bisschen weiter in die Tiefe: Welche Sorgen plagen den StuRa und wie sieht die Zukunft studentischer Mitbestimmung an bayerischen Universitäten aus…

SKRIPT:Wenn man die Ergebnisse der letzten Hochschulwahlen oder die Teilnahme von Studierenden an Vollversammlungen betrachtet, wird ein deutlicher Mangel an hochschulpolitischem Interesse deutlich. Auch die Sorge um Nachwuchs ist allgegenwärtig. Woran könnte das eurer Meinung nach liegen? Ist das hochschulpolitische System zu komplex?

Valentin: Die Wahlbeteiligung und die Bereitschaft der Studierendenschaft, sich an irgendeinem hochschulpolitischen Prozess aktiv zu beteiligen oder sich sogar selbst zu engagieren, ist tatsächlich auf einem alarmierenden Tief angelangt. Ich glaube aber nicht, dass das an der Komplexität des Systems liegt. Natürlich legt uns vor allem die Bürokratie Steine in den Weg, aber wenn man die Motivation hat, sich in das System einzuarbeiten und sich mit den Missständen vertraut macht, kommt man voran!
Philipp: Die Gründe für ein anscheinendes Desinteresse verankere ich am Systemwechsel auf modularisierte Studiengänge und auch am generellen Problem in Bayern, dass kaum bzw. keine politische Erziehung/Aufklärung stattfindet und es keine verfasste Studierendenschaft gibt. Denn über Vernetzungstreffen habe ich viele junge Kommilitonen/innen an norddeutschen Unis kennenlernen können, welche trotz Modularisierung unglaublich aktiv sind und radikale politische Positionen vertreten. Solange solche Grundlagen in Bayern fehlen, fehlt auch weiterhin die Bereitschaft der Studierenden, sich neben sieben Modulprüfungen, nahezu ebenso vielen Referaten und einem zehn-Stunden-Uni-Tag für Themen zu engagieren, die ihnen aus ihrer momentanen Sicht nicht viel helfen werden.

SKRIPT: Kann man also tatsächlich eine Verbindung ziehen zwischen fehlendem hochschulpolitischen Engagement und dem Mangel an politischem Interesse allgemein?

Valentin: Natürlich! In meinen Augen scheint sich darin ganz klar das weitgreifende Desinteresse für Politik widerzuspiegeln, mit dem sich unsere Generation – traurig aber wahr – auszeichnet. Viele wollen, dass jemand etwas ändert, aber “selber-Etwas-tun” würde Aufwand mit sich bringen, den sich manche – und da muss man jetzt auch eine Lanze brechen – tatsächlich mit einem Stundenplan von fünf Tagen die Woche Uni von 8 Uhr bis 19 Uhr nicht leisten können und wollen. Inkonsequent finde ich bei diesen Studierenden nur, dass sie dann auch nicht zur Wahl gehen wollen oder auf Vollversammlungen der Studierendenvertretung, die ja genau an diesen Punkten etwas ändern will, nicht kommen und keine eigene Meinung abgeben.
Philipp: Ich muss Valentin voll und ganz rechtgeben. Leider lässt sich das Desinteresse auf Politik im Allgemeinen auch bei den aktiven Studierendenvertretern/innen an der Universität feststellen. Es scheint ein Phänomen der Zeit zu sein, keine politischen Positionen zu vertreten, bzw. sich immer mehr in der konservativen Mitte zu treffen. Die Fragen, welche
ich mir seit drei Jahren stelle, sind: Woran liegt das Desinteresse? Und: Wie schaffe ich es, die Studierenden zu aktivieren? Auf die letzte Frage habe ich
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leider noch keine Antwort gefunden, obwohl ich nahezu nichts unversucht gelassen habe.

SKRIPT: Nun kommt ja noch hinzu, dass es in Bayern keine verfasste Studierendenschaft gibt, was bedeutet, dass mit der Abschaffung der Studiengebühren die studentische Partizipation an hochschulpolitischen Entscheidungen in Zukunft stark eingeschränkt werden oder ganz wegfallen könnte. Welche Möglichkeiten für eine Mitbestimmung gäbe es dann noch, bzw. wie könnten sich Studierendenräte neu organisieren, damit studentische Belange keinem Strawberry Statement gleichkommen?

Valentin: Die Lage ist tatsächlich nicht ganz so schwarz, wie sie immer gemalt wird. Der Einfluss der Studierendenvertreter auf die Vergabe der Kompensationsmittel ist uns durch den Erhalt einer paritätisch besetzten Vergabekommission zugesichert worden. Allerdings wird sich zeigen, wie stark die studentische Stimme in diesem Gremium tatsächlich noch Gewicht haben wird, da sämtliche Entscheidungen bei einer Patt-Situation nichtmehr wie bisher üblich vor die
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EULe (erweiterte Universitätsleitung) gehen werden – was vielen Dekanen vermutlich ein zu großer Aufwand gewesen wäre – sondern vor den Fakultätsrat, in dem die studentische Stimme nur noch eine von vielen ist. Vor dem Hintergrund der wunderbaren Zusammenarbeit in dieser und auch der letzten Amtszeit müssen wir uns an der Phil.-Hist. da aber keine allzu großen Sorgen machen. Die Mitglieder der Studienbeitragsvergabekommission werden weiterhin so agieren wie bisher.
Philipp: Darüber hinaus ist es eminent wichtig, dass sich die Studierendenvertreter/innen weiterhin und laut für eine Einführung einer verfassten Studierendenschaft einsetzen. Dies wäre der grundlegendste Schritt für eine politische Partizipation.

SKRIPT: Was möchtet ihr den Studierenden der Universität Augsburg noch auf den Weg mitgeben?

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Valentin: Nehmt am hochschulpolitischen Prozess teil, in welcher Form auch immer! Die studentische Seite wird umso stärker, auf je mehr Wähler sie sich stützen kann, je mehr Studierende sich für Gremien zur Wahl stellen und je mehr Druck wir, die Studierendenschaft, damit ausüben. Die Uni funktioniert nicht ohne uns, die Masse scheint
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sich ihrer Macht – wie so oft – aber nicht bewusst zu sein. Erster Schritt zur Partizipation: Kommt auf unsere Vollversammlung am 05.06.2013 um 17:30 Uhr im HS II. Auf dem Programm stehen nicht nur Infos zu dem, was wir im Laufe der Amtszeit so getrieben haben und zum Bau, es werden auch die Kandidaten für die kommenden Hochschulwahlen am 10./11.06.2013 vorgestellt. Lasst uns Eure Meinung hören!
Philipp: „We are the 99 percent!!!“ Habt keine Scheu, mal in Sitzungen von Initiativen, Fachschaften oder den StuRas zu gehen. Schaut es euch mal an und überlegt euch, ob ihr nicht doch mithelfen wollt oder könnt. Es ist neben den tollen Erfahrungen, die man sammelt, auch eine coole Arbeit und vor allem hilft sie nicht nur der Sache selbst, sondern bringt einen in der Persönlichkeitsentwicklung ein unglaubliches Stück weiter!

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch!