Die Marke Apple – Gründe für den anhaltenden Siegeszug eines Weltkonzerns

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Auch nach dem Tod Steve Jobs geht der Siegeszug der Apple Produkte weiter. Es scheint so, als ob durch das Ableben des Kreativkopfes und ebenfalls Werbegesichts des Unternehmens ein neuer Hype um alle Appleprodukte beginnt. Hinter einem solchen Welterfolg steht eine spezielle Strategie und Vermarktungstaktik.Apple als Marke, ist eben nicht nur Marke, sondern durch den Kauf eines der Produkte wird dem Käufer ein Lebensgefühl versprochen. Man ist kreativ, modern und Teil des Apfelclubs.

Die Vermarktungsstrategie des Unternehmens beginnt bereits bei der Namenswahlder Marke und ihrer Produkte. „Apple“ das ist kurz, hipund unnormal für einen IT-Konzern. Die Produktnamen wie iPod und iPhone symbolisieren nicht nur die Verbundenheit zwischen dem elektronischen Gerät und dem Besitzer, sondern manifestieren ebenfalls, durch die Verwendung des Wortes „I“, dass der Konsument selbst die „Fäden in der Hand hält“, so zumindest formuliert Juliane Zielonka dies in ihrem Artikel „Apple- die Kraft der Marke“.Weiterführend postuliert sie: “Durch den iMac erreicht Apple eine neue Zielgruppe, kreative Konsumenten. Anders Sein ist keine Profession, es ist eine Einstellung. unterstützt durch die Think Different Kampagnen mit Einstein, John Lennon, Gandhi oder Martin Luther King lädt sich die Marke auf mit Glanz der Querdenker-Persönlichkeiten.“

Dieses von Juliane Zielonka beschriebene Phänomen der wünschenswerten Andersartigkeit wird verstärkt durch das Gefühl, im Apfel eine Marke gefunden zu haben, die jedem einzelnen das Gefühl gibt etwas Außergewöhnliches zu haben, das ihn von der Masse abhebt. Nach Georg Meck (FAZ), trifft dies nicht zu, denn nicht nur einzelne ausgewählte Konsumenten sondern der Jedermann von Gegenüber telefoniert und

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surft heut zu Tage mit dem iPhone im Internet.

Auch der Standort der Applegeschäfte ist Teil des Vermarktungsprozesses des Unternehmens. So kursieren im Internet zahlreiche Diskussionen darüber wie Apple seine Standorte auswählt und wie es sein kann, dass in Hamburg bereits zwei Applestores existieren, obwohl die Hauptstadt noch keinen einzigen hat. Selbst im überschaubaren Augsburg ist kürzlich einer eröffnet worden. Zu begründen ist diese eher seltsame Standortpolitik des Unternehmens mit dem fehlenden Zwang nach Neueröffnungen. Apple ist an erster Stelle ein Internetunternehmen und erst darüber hinaus ein Einkaufsladen der realen Welt draußen. Solange in Berlin noch nicht der passende Ort für den ersten Applestore gefunden ist, leistet es sich Apple keinen zu eröffnen. Im Zuge dieser Passivität macht sich das Unternehmen gleichzeitig interessant und geheimnisvoll, indem Käufer in ganz Deutschland über Gründe für nicht Eröffnungen diskutieren; eben alles Teil des Vermarktungsprozesses.

Ein weiterer Grund des Apfelsiegeszuges liegt im Design der Appleprodukte. Das Smartphone sowie das iPad überzeugen Käufer auf aller Welt, durch simples und nahezu puristisches Design. Die Apple-Produkte gelten als

besonders einfach im Gebrauch. Das IT Unternehmen Apple mit seinen Produkten sei anders als andere Firmen wie Microsoft, kein „Technologielieferant“, sondern ein „Erlebnisprovider“. Ein weiterer Aspekt, der die Apple-Produkte so beliebt macht, ist die Art und Weise, wie sie der Öffentlichkeit präsentiert werden.Georg Meckbeschreibt in seinem Artikel “An diesem Apfel misst sich die Welt“, wie Apple vor der Erscheinung eines Produktes Monate lange Ankündigungen macht, aber immer nur Spekulationen über das Erscheinungsbild und neue Funktionen verlauten lässt und damit die Vorfreude auf das neue Mitglied der Apfelfamilie steigert. Die Präsentation selbst gleicht dann mehr der Darstellung einer neuen Laufstegkollektion mit prominentem Publikum, als einer Vorstellung für ein technologisches Gerät. Die Gästeliste bei Apple-Präsentationen ist lang, aber alle Gäste sind genau ausgewählt und exklusiv geladen, die Vorstellung wird live im Internet übertragen und wurde früher vom „Meister“Steve Jobsgehalten, damit alle Apple-User die Neuigkeiten schnellstmöglich sehen und selbstverständlich konsumieren wollen. Nichts wird dem Zufall überlassen, selbst das Outfit des Unternehmenschefs ist bis in Detail geplant. Die bekannte und dezente Brille auf der Nase, der lässig dunkle Wollpullover und, viel wichtiger, die Kombination aus der abgetragen Jeans mit den weiß jugendlichen Turnschuhen, im krassen Gegensatz zum reichsten Mann der Welt.

Eben in diesem äußeren Erscheinungsbild der schillernden Vermarktungsfigur Steve Jobs lag ein weiterer Werbetrick des Konzerns. Vermarktet wurde der moderne bodenständige Querdenker mit den Millionen auf dem Konto, der es trotzdem nicht nötig hatte in der Öffentlichkeit einen Business-Anzug zu tragen. Das Produkt der Marke soll im Mittelpunkt stehen, so zumindest wird es dem Verkäufer suggeriert. In Wahrheit war der simple Aufzug Steve Jobs ein wichtiger Teil der modernen Vermarktungsstrategie des Konzerns, weg von dem alten verstaubten konservativen Business, hin zum modernen hippen und gleichzeitig simplen Lebensgefühl. Das hat bist heute hervorragend funktioniert, selbst nach dem Tod Steve Jobs ist Apple die lukrativste Marke unseres Planeten, so kürte das Unternehmen „ego und Marken branding“ Apple 2011 zur wertvollsten Marke überhaupt, mit einem Markenwert von 153 Milliarden US- Dollar.

Ein weiterer Aspekt des Siegeszuges der Marke liegt im attestierten Suchtpotential des Apfels. Wie Studien von US-amerikanischen Gehirnforschern beweisen, leuchten bei iPhone Besitzern beim Scan im Computertomographen dieselben Hirnregionen auf,wie bei Menschen die verliebt sind (Quelle: „Das Coolness Diktat“, Arte-Reportage). Der Verbraucher von heute also liebt den Apfel, er braucht ihn, ist regelrecht süchtig nach ihm.

Ich für meinen Teil bin, trotz der Gefahr noch nicht ganz vom zukunftsweisenden Apfelzug abgesprungen, dafür fahre ich jetzt zweigleisig. Um dass Apfelsuchtpotenzial zu kontrollieren, verwende ich nun einen simplen PC, klein, schwarz und nicht so hip.