Die Konstruktion unserer Kommunikation

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Ein philosophischer Kommentar zu der Zeit, in der wir leben.
Ich denke, also bin ich. Alles was man denkt, ist Denken über Sinn und Sein. Mit Sprache veräußert man diesen Gedanken und generiert damit Wirklichkeit, man konstruiert.

Wenn Friedrich Nietzsche (1844-1900) meint „Schreibe mit Blut: und du wirst erfahren, dass Blut Geist ist“, erhebt er den Anspruch, alles Geschriebene sei ursprünglicher rx pharmacy Gedanke, natürlich und daher wahrhaftig. Doch bedeutet wahrhaftig auch wahr? Laut dem Sprachphilosophen, der das gesamte 20. Jahrhundert beeinflusst, können die semantischen Figuren nicht als
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Synonyme für die ursprünglichen Dinge stehen. Es ist immer nur die eigene individuelle Wahrnehmung, die man in ein Bild überführt, um sie zum Ausdruck zu bringen. Um sie mit der Welt zu teilen. Nach Nietzsche bezeichnet die Sprache nur die Relation der Dinge zu den Menschen und nimmt zu deren Ausdrucke die kühnsten Metaphern zu Hilfe. „Ein Nervenreiz zuerst übertragen in ein Bild! Erste Metapher. Das Bild wieder nachgeformt in einen Laut! Zweite Metapher. Und jedes Mal vollständiges Ueberspringen der Sphäre, mitten hinein in eine ganz andere und neue.“

Mit dieser Erkenntnis könnte man meinen, alle Worte, alles Sprechen, die gesamte Sprache wäre eine lebendige Lüge der unerkennbaren Wirklichkeit. Der Mensch ist demzufolge nicht im Stande, die unmittelbare Wahrnehmung auf direktem Weg zur Veräußerlichung zu bringen. Die Sprache hat so gesehen von ihrer Entstehung her tropische Struktur und stellt damit die gesamten philosophiegeschichtlichen Erkenntnisbemühungen in Frage. Nietzsches Metaphysikkritik beruft sich auf die Bildfigurationen, die für ihn der Grund sind, dass Sprache nur eine Doxa, keine Episteme bietet. Die Sprache ist demnach nur unsere allein angefertigte Meinung, die aber keinen Anspruch auf Episteme erheben kann und damit als bloßes Konstrukt unseres Geistes enthüllt wird. Sprache ist somit ein Instrument, dass die Realität in Nebel hüllt, verblendet und verschleiert, anstatt sich mit ihrer Hilfe an die Wahrheit heran zu tasten. Was ist nun Wahrheit? „Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen – kurz: eine Summe von menschlichen Relationen, [...] rhetorisch gesteigert [...]“ (Nietzsche, Friedrich: „Ueber Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“ 1873). Die Sprache ist für Nietzsche eine einzige Rhetorik.
Sie spiegelt unsere Meinung wider, nicht unser Wissen. Und damit stellt sie eine Distanzierung von der wirklichen Ursprünglichkeit pharmacy online viagra generic dar.

Karl Kraus (1874-1936), der österreichische Satiriker und Sprachkritiker par excellence, sieht das anders. Für ihn bedeutet Sprache genau die Verbindung, die Nietzsche zerschlägt. Der menschliche Geist bekommt durch eine direkte Übertragung der Natur in das menschliche Denken das Natürliche und somit das Wahrhaftige eingespeist. Bei Kraus besteht zuerst der Gedanke und aus diesem entwickelt sich das Wort. Bei ihm ist die Form der Gedanke und so ist das Wort als Brücke zwischen dem durch Phantasie übermittelten Gedanken und der lautlichen Äußerung unseres Denkens zu verstehen.

Während für Nietzsche Sprache die Abbildung eines – im Geiste realisierten – Wesens ist, hält Kraus an der Humboldtschen Aussage fest, Sprache sei eine Tätigkeit, nämlich die sich ewig wiederholende Arbeit des Geistes, den artikulierten Laut zum Ausdruck des Gedankens fähig zu machen. Kraus versteht, wie Humboldt die Sprache als Leistung des Geistes, der das Wort, das man aus einer Betrachtung generiert, das viagra jingle heißt, dessen Gedanken man von dieser sinnlich unmittelbaren Wahrnehmung erhält, als lautliche Äußerung wiederzugeben vermag.

Doch wie gelangt man dann zu sogenannten Unwörtern, Namen für Neugeborene, Musik-Genres oder bestimmte Epochen? Wer kann erklären, warum die Klassik Klassik heißt?

Sprache ist laut Hegel das der menschlichen Vernunft eigentümliche Bezeichnungsmittel. Für welche Theorie auch immer man sich entscheidet, die unbeantwortete Frage lautet: Lebt der Mensch in einer konstruierten Welt, die er sich als Wirklichkeit zu eigen machen möchte, oder vermag er durch seine Befähigung zu sprechen, die Natur wirklich so wiederzugeben, wie sie dem Menschen erscheint? Sprache ist eine Form der Verständigung zwischen Menschen. Beispielhaft ist die Definition canada safeway pharmacy duncan bc von Edward Sapir (1884-1939): „Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen.“

Man kann demnach nur hoffen, dass over the counter viagra der Mensch sich seines selbsterschaffenen Systems bewusst ist, in dem er Tag ein, Tag aus zwischen wahr und falsch entscheidet.