Bio hier und Bio da…

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Bio ist in der heutigen Zeit ein großes Thema. Jeder spricht davon, die einen halten es für pure Abzocke, die anderen gelten als überzeugte Ökos. Obendrein lassen die Medien alle Nase lang neue Weisheiten verlauten, was richtig und was falsch ist. Klar, dass der Kopf des Ottonormalverbrauchers da zu schwirren beginnt. Die meisten Studenten greifen hin und wieder zu Bioprodukten. Sich jedoch völlig darauf umzustellen, lässt der Geldbeutel oft nicht zu. Und da sind immer noch die kritischen Stimmen mancher Medien, die verlauten lassen, dass man mit Bio sowieso nicht die ganze Weltbevölkerung ernähren kann.

Als erstes sollte bemerkt sein: Bio ist nicht gleich Bio. Discounter, die mit ihren billigen Preisen werben, können wohl kaum Bioprodukte bereitstellen, die den Anforderungen an solche Produkte gerecht werden. Die Anforderungen beziehen sich in der Regel auf eine artgerechte Haltung bei Tieren, bzw. saisonaler Anbau von

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Gemüse, Regionalität, kein Zusatz von chemischen Düngern und Antibiotika. Dem Verbraucher wird stets gesagt, man solle auf die Etikettierung schauen. Oftmals verwenden Hersteller das Wort „Bio“, um eine gesündere Vorstellung von dem Produkt zu erzeugen, schaut man jedoch genauer hin, entspricht dieses „lediglich“ der EG-Öko-Verordnung. Das Bio-Siegel verspricht zwar artgerechte Haltung, die Verwendung von möglichst selbst erzeugtem Futtermittel, keine Anwendung von Gentechnik, etc… Aber wie detailliert diese Richtlinien aussehen, bzw. inwiefern diese eingehalten werden, ist fraglich.

Schaut man in der EG-Öko-Verordnung nach, finden sich Aussagen, wie: „In der Anwendung der Produktionnsvorschriften ist eine gewisse Flexibilität angezeigt,…“ (§21). Geht man als Verbraucher dann noch ins Detail und forscht beispielsweise unter dem Punkt „begrenzter, streng an die Fläche gebundener Viehbesatz“ nach, so bekommt man eine allgemeine Auflistung an Tieren pro Hektar (mehr Infos → hier), z.B. 230 Legehennen/Hektar. Im Vergleich dazu finden sich bei Anbietern wie Naturland, die weitaus strengere Vorschriften haben, viel detaillierte Angaben (u.a. wie viele Tiere pro Futtertrog, etc.). Die Zahl an Hennen pro Hektar liegt bei Naturland übrigens bei 140. Ein guter Vergleich der Richtlinien findet sich → hier.

Natürlich muss es nicht unbedingt Bio sein, nur um etwas für den Umweltschutz zu tun. So stammen die Bio-Eier aus

dem Supermarkt vielleicht aus weniger vertrauensvoller Quelle als die Eier aus Freilandhaltung. Eine Fleischwarenfachverkäuferin aus der Privatmetzgerei um die Ecke ließ einst verlauten, bei Allnatura wisse man schließlich auch nicht, wo das Fleisch herkomme, ihr sei der Rinderbetrieb aus der Umgebung lieber. Doch auch da muss angemerkt werden: Kleinvieh macht auch Mist! Wer weiß denn schon, was der Bauer auf dem Nachbarhof unter sein Futter mischt?! Wenn man sein Gemüse nicht gerade selbst im Garten anbaut, kann man nie wissen, was vorher damit passiert ist. In unserer globalisierten und urbanisierten Welt ein Problem, dem wir nur in gewissem Maße Abhilfe schaffen können. Lebt man nicht auf dem Dorf, wo ein Schweinezüchter um die Ecke wohnt, muss man sein Fleisch nun mal im Laden kaufen. Da hilft es, auf Etiketten wie Demeter oder Bioland zu achten. Bei LIDL finden die sich allerdings kaum, in Augsburg wird man da eher in Läden wie „Basic“ oder „Mutter Erde“ fündig. Regionales Gemüse lässt sich auf dem Bauernmarkt im hinteren Bereich des Stadtmarkts finden. Und wer es ganz bequem möchte, der kann sich die Rollende Gemüsekiste (→ mehr Infos), die sich besonders für WGs eignet, nach Hause bestellen. Dieses System gibt es übrigens weltweit, in Japan z.B. heißt es „Teikei“.

Wichtig ist, dass sich jeder darüber klar wird, welchen Wert „Essen“ in seinem Leben einnimmt und wie viel jeder Einzelne bereit ist, dafür zu zahlen. Umweltbewusste, nachhaltige Nahrung findet sich wohl kaum in einem Burger für 1€. Nahrungsmittel sind ebenso Luxusgüter wie Kleidung und Möbel. Wenn die Mehrheit der Menschen jeden Tag ihren Aufschnitt oder ihr Steak braucht, wird eine umweltbewusste Ernährung der Weltbevölkerung wohl kaum möglich sein. Das bedeutet nicht, dass deshalb alle am besten zu Vegetariern oder Veganern werden sollten. Wenn ein Großteil der Menschen nur noch Sojaprodukte essen würde, müssten noch mehr Waldflächen gerodet werden, um den Bedarf decken zu können. Eine einseitige Ernährung kann keine Lösung sein. Eine ausgeglichene und bewusste Ernährung ist notwendig, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Und zu diesem Bewusstsein gehört nun mal, dass man sich darüber im Klaren ist, wie viele Menschen an der Produktion eines Lebensmittels beteiligt sind, wie viel Arbeit dahinter steckt und welchen Preis man am Ende bereit ist, dafür zu zahlen.