Wehe der Liebe, die da nicht wirklich ist

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Die Inszenierung „Liebe und andere Tragödien“ im Großen Haus des Augsburger Theaters wird nicht gerade mit tönendem Beifall verehrt. Vielmehr ist es ein Klatschen aus Anstand, unter das sich wirkliche Anerkennung mischt.

Ein Stück, zwei Produktionen. Verwirrend für den, der sich auf einen amüsierenden Ballettabend freut. Vernichtend für den, der sich lediglich an klassischem Ballett erfreuen kann. Überraschend aber ist es für Niemanden.

Die „Gefährlichen Liebschaften“ (Les Liaisons dangereuses, 1782) machten den, die Doppelmoral seiner Zeit skizzierenden, Autor Choderlos de mobile phone spy Laclos über Nacht berühmt. Das Werk hält seit dem 18. Jahrhundert für Remakes wie Eiskalte Engel und zahlreiche Romane seinen Kopf hin. Eine zeitlose Thematik? Die
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hoch gelobte holländische Choreographin Annabelle Lopez Ochoa bejaht dies und möchte den Stoff mit Raffinesse dem Publikum des 21. Jahrhunderts vor Augen halten.

„Nur mit Beharrlichkeit sieht man alles und sieht man richtig“. Laclos schreibt, Ochoa bittet zum Tanz. Die erste Szene zieht das Publikum inmitten des Hier und Jetzt. In modernen Minikleidern, Glitzertops und engen Röhrenjeans tanzen sich die zwei Geschlechter entgegen. Leicht, ausgelassen, fast schon zu flach begegnen sich Laclos Figuren Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmont zum ersten Mal. Nach kurzer Prozedur durch Verliebtheit, Glück und Kind kommt es zur – für die heutige Zeit durchaus nachvollziehbaren – Frage nach dem zukünftigen Jetzt.

So gekonnt wie der Autor in der Uraufführung die Liebe als gefährliches Spiel zwischen Manipulation und Lust an der gegenseitigen Zerstörung und gleichzeitig ihrer Spielfiguren versprachlicht, so karg verbindet Ochoa den Tanz mit der Emotion.

An mancher Stelle kommt es einem vor, als habe sie sich zu sehr auf die geschriebenen Worte als auf das zu transportierende Gefühl besinnt.
Handlungsballett hin oder her, was zu viel ist, vernichtet. Die Erzählung ist opulent inszeniert. Der Wechsel in die Vergangenheit und die damit geschlagene Brücke zwischen dem Früher und dem Jetzt mag offensichtlich sein, aber ist sie auch notwendig? Gleichermaßen verhält es sich mit der Musik. Die elektronischen Einschübe zwischen Neoklassik sollen den Rezipienten in das Momentane führen. Leider fallen die Technosequenzen zu flach aus, um den Streichern die Stirn zu bieten und den Zuschauer in die http://essaybuyersclub.com/ Einigung des Heute und des Früher zu führen.

Die gefährlichen Liebschaften überzeugen nicht als einheitliches Stück. Es sind die einzelnen Momente, die einen in Bann ziehen. Dazu gehören die selten kurz gehaltenen Pas de deux, die http://spyappforcellphone.com/ intensiven und exakt ausgeführten Bewegungen der Ballerinen und das gekonnt umgesetzte Gefühl von intrigantem Schmerz, das sich durch die Handlung zieht. Es gibt Szenen, bei denen man sich wünscht, sie hätten das gesamte Stück eingenommen wie die letzte elektronische Sequenz, bei der Ochoa das Bühnenbild mit in den Tanz aufnimmt, die Tänzer den Rhythmus der Musik perfekt einfangen und darin aufgehen.

Es ist die Beharrlichkeit, die einen das Richtige sehen lässt.

„das siebte blau“ dagegen überzeugt von der ersten Berührung des Bogens mit seiner Violine. Alle 14 Tänzer des Augsburger Ensembles spy phone legen ein faszinierend feinsinniges und synchrones Ballett dar, das die Zuschauer auf eine abstrakte Weise mitten in das Herz des modernen Balletts zieht. Der renommierte Choreograph Christian Spuck, der die Inszenierung 2000 für das Stuttgarter Ballett will someone do my homework for me entstehen lies, visualisiert den Ton. Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ wird von den Philharmonikern mit tiefsinniger Innbrunst wiedergegeben, zu dem das gesamte Ensemble sich zu mehreren Duetten und Soli löst und wieder vereint. Klassisch neu. Und einnehmend.

Weitere Termine: 12. und 14.Juni 2013, jeweils um 19:30Uhr im Großen Haus. Weitere
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Infos hier: Theater Augsburg

Fotographie: Nik Schölzel