Rausgehen – Ausgehen III: Multikulti im Grandhotel

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In den letzten beiden Kolumnen haben wir euch zwei Partyhighlights vorgestellt, die Durchfeiern bis zum Morgengrauen lohnenswert machen. Doch nun, im dritten Teil unserer Serie, wollen wir über ein Projekt berichten, das in Augsburg glücklicherweise immer mehr Begeisterung und Interesse findet. Es geht um einen Ort, an dem jedes Alter, jede Kultur, jedes Individuum willkommen ist: Das Grandhotel.

Seit geraumer Zeit wird in dem ehemaligen Altersheim im Springergässchen 5 in der Nähe des Doms ein Konzept von Künstlern und Aktivisten umgesetzt, das verschiedenste Formen von Kunst und unterschiedliche Arten von Menschen zusammenführt. Die Idee entstand, als das leer stehende Gebäude für die Diakonie unnötige Kosten verursachte und die Regierung Schwaben neue Unterkunftsmöglichkeiten für die wachsende Zahl an Asylanten suchte. Die Initiatoren des Projekts wollten einen Beitrag leisten, um der fortschreitenden Isolation von Flüchtlingen entgegenzuwirken. Zudem sollte das Domviertel durch die Entstehung einer Asylbewerberunterkunft nicht abgewertet werden. Also entschloss man sich, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Nun gibt es im so genannten „Grandhotel Cosmopolis“ Unterkünfte für Asylbewerber, aber auch künstlerisch gestaltete Zimmer für Hotelgäste, sowie jede Menge Ausstellungen in verschiedenen Räumen, Diskussionsrunden und Konzertabende.

Die bunte Mischung des Publikums wurde vor allem am letzten Freitag zur „Kurzfilmnacht“, welche im Rahmen des Augsburger Friedensfestes stattfand, deutlich. Im Garten des Innenhofs hatten die Veranstalter Teppiche und Sitzkissen auf der Wiese verteilt, so dass man sich im Schatten der alten Bäumen und neben dem kleinen Brunnen vorkam wie in „1000 und 1 Nacht“. Gegen eine selbst festgelegte Spende gab es Popcorn, um die Kinostimmung noch mehr zu unterstreichen. Nicht nur Studenten, sondern auch ältere Pärchen und Familien ließen es sich nicht nehmen, die kleinen

Filmprojekte von Augsburgern, welche sich mit dem Thema Immigration beschäftigten, anzuschauen. Auch Kinder genossen die gemütliche Atmosphäre sehr, wie z.B. der aufgeweckte Gregor, der vor der Veranstaltung eine kleine Stimmprobe am Mikrofon von sich gab und später mit besonders liebgewonnenen Menschen, von denen er sich bis zum Filmbeginn magisch angezogen fühlte, sein Popcorn teilen wollte.

Neben Filmen über afrikanische Sprachschüler in Israel oder Dokumentationen über eine Gruppe von Asylbewerbern bei einem offiziellen Treffen mit Linken und Grünen in Berlin (eine Fortsetzung davon wird bei den „Kültürtagen“ im November vorgestellt), wurde auch eine Komödie über zwei Türken, die

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ihre ganz eigene humorvolle Art händeln, vorgestellt. Und nicht zuletzt zeigte Pierre-Yves Dalka, Student der Komparatistik an der Universität Augsburg, seinen Kurzfilm „Heimat“, in dem eine kongolesische Asylbewerberin bloß eben in das nächste Nachbardorf läuft und dabei von zwei Polizisten verhaftet wird, weil sie damit gegen die Residenzpflicht verstößt. Als ihre bayerische Weggefährtin (ausgestattet mit einem Dirndl) den Polizisten auf den Unsinn dieser Gesetzmäßigkeit anspricht, antwortet dieser, „Wenn jeder dahin gehen könnte, wohin er wollte, sähe München bald aus wie Berlin.“

Die Filme sind noch eine Weile in den Blackboxen in den

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Ausstellungszimmern des Grandhotels zu sehen. Bei einem Bier, das man für einen selbst gewählten Preis an der 50er Jahre Theke im Eingangsbereich erwerben kann (ein Verkaufsmodell, das auch in der „Metzgerei“ üblich ist), kann man aber auch alle anderen Ausstellungen und Rauminstallationen bewundern. Es lohnt sich auf jeden Fall, gelegentlich vorbeizuschauen. Denn es ist sicher, dass dem Team des Grandhotels die Ideen für kulturelle Abende noch lange nicht ausgegangen sind.

Mehr Infos zum Grandhotel findet ihr → hier.