Der Friedensfeiertag

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Das Hohe Friedensfest macht Augsburg zur Stadt mit den meisten Feiertagen

Am Montag, den 8.August, haben wir frei und keiner weiß so wirklich warum.

Seit 1650 wird alljährlich das Fest zum Ende der Unterdrückung der Protestanten während des Dreißigjährigen Krieges gefeiert. Am 8.August 1629 begann die Unterdrückung der Augsburger Protestanten aufgrund des Restitutionsedikts von Kaiser Ferdinand II, das den Protestanten den katholischen Glauben aufzwängen sollte. 1648 wurde dann als Erstes in Augsburg die

vereinbarte Parität des Westfälischen Friedens wiederhergestellt und bestätigt. Und das feiern wir auch noch heute.

Das Kulturamt Augsburg hat im Zeitraum vom 16.Juli bis zum 8.August ein unvergleichliches Rahmenprogramm geschaffen, das nicht nur das Interesse religiöser „Feirer“ weckt. In den vergangenen Wochen wurde allerhand geboten. In den verschiedensten Veranstaltungsformaten wie Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und Lesungen spy phone monitor zeigten die Künstler die freiheitlich pluralistische Gesellschaft von heute. Die Inhalte drehten sich rund um spy phone bluetooth Toleranz, Gerechtigkeit, besonders um die Religionsfreiheit. Am vergangenen

Sonntag gab es sogar einen Friedensmarathon, der sich durch die Stadt schlängelte und mehr als 2000 Läufer anlockte. Die rannten für den Frieden und die Freiheit. Das Angebot, wie zum Beispiel der Vortrag des Bestsellerautors Ilija Trojanow »Quer- cell phone spy tools free feldein – Berichte über (inter-)religiöse Wanderungen« fand große Beachtung und ausschließlich positive Resonanz. Die

Künstler der Ausstellung ›Tolerabilis‹, welche in der Toskanischen Säulenhalle am Zeugplatz gezeigt wird, äußern sich mit ihren Arbeiten zu unterschiedlichen Dimensionen von Religionsfreiheit und (religiöser) Toleranz. Diese ist bis zum 4.Oktober zu sehen. Den Höhepunkt des Programms wird wohl das heutige Abschlusskonzert des internationalen Reggae-Stars Luciano um 19Uhr im Annhof bilden. Seine positiven Songtexte sind an die Bibel angelehnt, weshalb er auch den Beinamen „The Messenjah“ trägt. Laut Timo Köster, dem Mitverantwortlichen und Leiter des Büros für Frieden und Interkultur fand das Rahmenprogramm sehr mobile phone spy guten Zulauf, die Besucherzahlen waren mehr als zufriedenstellend und so zeigt sich einmal mehr, das Augsburg offene, tolerante und free trial on cell phone spy vor allem friedliche Bürger hat.

Darauf kann man doch wirklich stolz sein.