IntolleranzaII

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E in Ansturm, wie ihn das Theater http://cellphonespyappon.com/ Augsburg selten erlebt: innerhalb kürzester Zeit waren alle Tickets für Luigi Nonos „Intolleranza 1960“ restlos ausverkauft. Tatsächlich ist die Thematik von Migration, Heimat und Fremde in einer von Migranten geprägten Stadt wie Augsburg hochbrisant. Die Inszenierung von Ludger Engels führt den Zuschauer durch eine absurde Welt voller Entfremdung, die die Grenzen der Bühne kontinuierlich überschreitet und uns damit zeigt, wie präsent das Thema in unserem Alltag ist.Die szenische Aktion in zwei Teilen, wie sie der Komponist bezeichnete, erzählt die Geschichte eines Emigranten (Mathias Schulz), der von Sehnsucht getrieben in aus einem Bergarbeiterdorf in der Fremde in seine Heimat zurückkehrt. Dabei durchquert er eine Hölle aus Intoleranz, Ungerechtigkeit, Folter und Schmerz, bis ihm schließlich die Flucht gelingt und er eine Gefährtin (Sally du Randt) findet, die ihm Hoffnung gibt und ihn zur Auflehnung ermutigt. Als die beiden schließlich die Heimat erreichen, finden sie diese von einer Flutkatastrophe zerstört, beschließen aber zu bleiben, um etwas bewegen zu können.Durch die Kombination aus dem minimalistischen Bühnenbild und Luigi Nonos atonalen Kompositionen wirkt das Geschehen fremd und alltäglich zugleich. Zu Beginn findet sich ein Teil der Zuschauer auf der Bühne zwischen Chor und Darstellern wieder, von denen sie sich aufgrund der wie Alltagskleidung wirkenden Kostüme optisch kaum unterscheidet. Schon allein durch diesen Effekt wird klar, dass der Zuschauer hier nicht nur ein Zuschauer ist, und die Vorgänge auf der Bühne nicht nur eine Inszenierung. Vielmehr begleitet uns das auf der Bühne Dargestellte aus dem Theater hinaus in unser tägliches Leben.Vor allem bemerkenswert ist dementsprechend das Rahmenprogramm, das jede Vorstellung begleitet. Es beginnt mit einer Aktion draußen am Eingang. Künstler des alternativen Augsburger Theaterensembles Bluespot research paper scope and limitations example Productions musizieren, protestieren gegen Intoleranz und Spießigkeit und animieren Zuschauer zum Mitsingen. Natürlich darf
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auch ein nörgelnder Augsburger Bürger dabei nicht fehlen, der aber gleich darauf als Teil des Ensembles in das nächste Lied mit einstimmt.
Auch zum Zuschauerraum ist dieses Mal der normale Eingang gesperrt, stattdessen wird man durch die sonst für Mitarbeiter vorbehaltenen Schleichwege geführt. Dabei durchquert man zudem eine „living sculpture“ der berühmten Erschießungsszene von Goya, ebenfalls dargestellt von Schauspielern der Bluespot Productions, die als ein gewichtiges Sinnbild für politischen Aufstand und dessen Opfer posieren.Schon allein wegen der Flüchtlings-Thematik war es naheliegend, auch das Grandhotel Cosmopolis in die Produktion einzubinden. Die „soziale Skulptur“, wie die Beteiligten ihr Projekt gerne betiteln, vereint Asylanwerber, Künstler und Hotelgäste in einem ehemaligen Altenheim im Domviertel. In „Intolleranza 1960“ interpretiert der dort lebende afghanische Künstler das Gedicht „Freiheit“ von Paul Éluard kalligraphisch auf der Bühne. Die Initiative Grand H. Arts des Grandhotels erwecken dazu mit dem „Transkulturellen Kunstcontainer“ auch während club penguin spy phone der Pause im Foyer Aufsehen. In dieser Installation essen und sprechen Menschen an einem gedeckten Tisch in einem Käfig miteinander. Wie schon bei dem Protest am Eingang sollen auch hierdurch gesellschaftlich vorgegebene Grenzen zwischen Menschen gesprengt werden, Zuschauer sind eingeladen, zusammen mit Darstellern Teil phone spy app des Kunstwerks spy phone gold full download zu werden – oder Kunst zur Realität werden zu lassen.Nach all dem ist es kein Wunder, dass „Intolleranza 1960“ bis zur letzten Vorstellung am 13. Oktober ausverkauft war. Denn vor allem die zugehörigen Aktionen und Performances zeigen, dass die szenische Aktion am Theater Augsburg weit mehr als zwei Teile umfasst. Die cell phone internet spy Produktion verbindet eine Stadt und ihre aufstrebenden sozialen und künstlerischen Projekte mit einem Werk und seinem hochaktuellen Thema zu einem gemeinschaftlichen Aufschrei gegen Intoleranz – und den Verkaufszahlen zufolge wurde er vom Augsburger Theaterpublikum erhört. [\spalte]